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Herzlich Willkommen auf den Webseiten der liberalen Jüdischen Gemeinde Göttingen!

Hier finden Sie Informationen und Bilder zu unserem aktuellen religiösen, sozialen, kulturellen und politischen Leben, zur Geschichte der Gemeinde und ihrer Gebäude und zu unserem Friedhof. Wir berichten regelmäßig über wichtige Ereignisse, Feste und unsere interreligiösen wie interkulturellen Kontakte. Im Archiv finden Sie Veröffentlichungen und Presseartikel, u.a. zum Thema Geschichte des jüdischen Lebens in Göttingen.

Unsere G'ttesdienste und shiurim finden in Präsenz statt, wenn die Coronaregelungen dies erlauben. Auch dann werden die Veranstaltungen z.T. als "Hybrid-Veranstaltungen" gehalten, d.h. in Präsenz und über ZOOM.

Aktuelle Draschot (Predigten) der Rabbiner_innen finden Sie auf dieser Seite. Archivierte Draschot sind →hier.

Aktuelles

 Information zu unseren Veranstaltungen

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Andere Nachrichten

andere Veranstalter

Donnerstag, den 1. September 2022 bis Sonntag, den 2. Oktober 2022 -- Verschiedene Orte: s. Programm (PDF-Datei)

 Jüdische Kulturtage zwischen Harz und Heide

Die Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide finden jedes Jahr im Spätsommer/Herbst in unserer Region statt. Eine Besonderheit hier ist, dass jedes Jahr ein anderer Ort als Gastgeber einlädt und eine andere historische Persönlichkeit aus der jüdischen Geschichte der Region im Mittelpunkt steht. Alle Städte und Gemeinden, Landkreise, Institutionen, Vereine und Privatpersonen sind eingeladen, sich mit ihren Programmpunkten in die Jüdischen Kulturtage einzubringen. Wir freuen uns, wenn wir Sie auf einer der vielen Veranstaltungen begrüßen dürfen.

Die Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide 2022 finden von Sonntag, den 4. September, bis zum Montag, den 3. Oktober, statt. Am 26. und 27. September 2022 sollen keine Veranstaltungen im Rahmen des Kulturtage-Programms stattfinden, da das Jüdische Neujahrsfest Rosch haSchana gefeiert wird.

Das Programmheft für die Jüdischen Kulturtage 2022 finden Sie hier.

Jüdische Kulturtage 2022

Jüdische Kulturtage 2021

Jüdische Kulturtage 2020

ISRAEL JACOBSON NETZWERK (IJN) für jüdische Kultur und Geschichte e.V.
c/o Technische Universität Braunschweig
Pockelsstraße 4
38106 Braunschweig
Germany

Besucheradresse der Geschäftsstelle:
Fallersleber-Tor-Wall 16
38100 Braunschweig

Fon +491786723594 Mo bis Do 9.00 - 14.00
www.ij-n.de
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Dienstag, den 11. Oktober 2022, 19.30 Uhr -- Reformierte Gemeinde,Untere Karspüle 11, 37073 Göttingen

 Wie aus Nachbarn Juden wurden,Lesung aus "Ein ganz normales Pogrom.November 1938 in einem deutschen Dorf"

in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde und der Friedrich-Naumann-Stiftung eine Veranstaltung an (Eintritt frei), die uns schon einstimmt auf das dunkle Thema des Novemberpogroms: 9. November 1938 - wie aus Nachbarn Juden wurden. Lesung aus "Ein ganz normales Pogrom. November 1938 in einem deutschen Dorf" und gemeinsame Diskusion mit Sven  Felix Kellerhoff, Autor und Leitender Redakteur Geschichte der WELT. Moderation: Jochen Leyhe, Programmmanager Landesbüro NRW, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
Im November 1938 geht im ganzen Deutschen Reich die Saat des Hasses auf. In Hunderten Gemeinden demütigen Einwohner ihre jüdischen Nachbarn. Das heutige Bild des Novemberpogroms 1938 wird von den Vorgängen in Berlin und einigen anderen großen Städten wie München oder Essen dominiert. Doch das eigentlich Schockierende an den antisemitischen Übergriffen der »Reichskristallnacht« war,dass sie anders als frühere organisierte Pogrome tatsächlich reichsweit und bis in die Provinz hinein stattfanden. Die Novemberpogrome sind die Zäsur zu einer neuen Qualität und Intensität der Verfolgung. Der Redakteur und Buchautor Sven Felix Kellerhoff zeigt am Beispiel des rheinhessischen Weindorfes Guntersblum, wie der Hass wucherte, ausbrach und welche Folgen er hatte. Gerade der Blick in ein ganz normales Dorf macht die erschreckende Normalität des Judenhasses greifbar und unmittelbar einsichtig. Hier kannten sich Opfer und Täter tatsächlich, lebten eng zusammen.
Sven Felix
Kellerhoff erzählt in seinem Buch "Ein ganz normales Pogrom" von den ergreifenden Schicksalen der Betroffenen in Guntersblum. Er zeigt, wie das Gift des Antisemitismus sich ausbreitete, wie die Situation ab 1933 eskalierte, was im November 1938 genau geschah und wie die Vergangenheit diesen exemplarischen Ort bis heute nicht loslässt. Gemeinsam mit dem Autor werfen wir einen Blick auf den aufflammenden, menschenverachtenden Nationalsozialismus in den Dreißigerjahren und diskutieren, wie wir heute dem Aufflammen von Fremdenhass, Rassismus und Antisemitismus im täglichen Leben entgegentreten können.

Weitere Info und Anmeldeformular →hier (PDF-Datei)