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Herzlich Willkommen auf den Webseiten der liberalen Jüdischen Gemeinde Göttingen!

Hier finden Sie Informationen und Bilder zu unserem aktuellen religiösen, sozialen, kulturellen und politischen Leben, zur Geschichte der Gemeinde und ihrer Gebäude und zu unserem Friedhof. Wir berichten regelmäßig über wichtige Ereignisse, Feste und unsere interreligiösen wie interkulturellen Kontakte. Im Archiv finden Sie Hinweise auf Veröffentlichungen und Presseartikel, u.a. zum Thema Antisemitismus.

Die Coronapandemie hat unser Gemeindeleben sehr verändert und uns vor neue Herausforderungen gestellt. Wir mussten uns rasch auf digitale Angebote umstellen. Momentan bieten unsere Rabbiner_innen und unser Chasan (Kantor) G´ttesdienste und Shiurim (Lernstunden) online an. Wenn das Wetter mitspielt, nutzen wir aber auch unseren schönen Garten für G´ttesdienste und Zusammenkünfte. Aktuelle Draschot (Predigten) der Rabbiner_innen finden Sie auf dieser Seite. Archivierte Draschot sind →hier.

Aktuelles

Sonntag, den 9. Mai 2021 -- Coronabedingt bei den einzelnen Mitgliedern Zuhause

 Tag des Sieges (russisch День Победы)

Der 9.Mai , Tag des Sieges (russisch День Победы) wird auch in unserer Gemeinde feierlich begangen, deren Mitglieder zu über 80% aus Bürger_innen der ehemaligen Sowjet Union bestehen. Viele von Ihnen sind Überlebende der Shoa, die von Nationalsozialisten verfolgt wurden, grosses Leid erfahren und viele Verwandte verloren haben.

Gemeinsames Feiern im Gemeindehaus ist in diesem Jahr pandemiebedingt unmöglich gewesen. Deshalb haben wir entschieden, unsere Mitglieder zu Hause unter strengen hygienischen Maßnahmen zu besuchen und ihnen Lebensmittelpakete und Grußkarten mitzubringen.

Die Aktion wurde mit der Unterstützung der ZWST ermöglicht. Mit grosser Freude nahmen unsere Mitglieder die Gratulationen und Pakete entgegen. So können sie auch in dieser schweren Zeit das Gefühl haben , dass die Jüdische Gemeinde immer für sie da ist.

Sonnabend, den 5. Juni 2021, 11 bis 15 Uhr -- Präsenzveranstaltung in der Gemeinde

 Schabbaton zu Verlust und vertrauen

mit Chasan Daniel Kempin

בטחון‬ ‫און‬ ‫אבדה ‬
awejde un bitochn Verlust und vertrauen In unserer Gemeinde haben wir uns - auf liturgisch- religiöser Ebene - noch nicht viel mit dem Thema Verlust und Trauer auseinandergesetzt. In unserem Schabbaton wollen wir uns dieses Mal diesem Thema widmen. Sechs Wochen später wird Tisch’a beAw stattfinden, der Fasttag, an dem laut der jüdischen Tradition beide Tempel zerstört wurden. Es geht also darum, auch persönlichen Verlust zu betrauern und diesem Ausdruck zu verleihen. Wir werden hebräische Lieder erlernen, die aus der Liturgie, den Psalmen und aus der Megillat Echa (den Klageliedern) stammen. Zudem werden wir einige jiddische Volkslieder singen, die verschiedene Formen der Hilflosigkeit und Hilfesuche beschreiben. Da aber die wichtige Auseinandersetzung mit Trauer nicht ohne Vertrauen sinnvoll ist, wird auch diese Seite nicht zu kurz kommen!

Auch NeueinsteigerInnen sind herzlich willkommen! Unkostenbeitrag: Nicht-Gemeindemitglieder 30 €, Gemeindemitglieder 20 € / ermäßigt 17 € mit gemeinsamem Mittagessen

Anmeldung in der Gemeinde

jüdische Feiertage

Freitag, den 7. Mai 2021, 18.30 Uhr -- Online mit ZOOM, s.u.

 Kabbalat Schabbat (Behar-Bechukotaj)

Mit Rabbinerin Jasmin Adriani

Zu diesem Schabbat lesen wir die Paraschot Behar (Wajikra 25.1 - 26.2) und Bechukotaj (Wajikra 26.3 - 27.34)

Anmeldung bei Jacqueline

 

Sonntag, den 16. Mai 2021, 16 bis 17 Uhr -- Präsenzveranstaltung in der Gemeinde -- wenn möglich im Garten

 Shiur zu Shawuoth

mit Rabbinerin Jasmin Adriani

Anmeldung bei Jacqueline

Sonntag, den 16. Mai 2021, 17.30 Uhr -- Präsenzveranstaltung in der Gemeinde

 Erew Shawuoth

Mit Rabbinerin Jasmin Adriani

Freitag, den 21. Mai 2021, 18.30 Uhr -- Online mit ZOOM, s.u.

 Kabbalat Schabbat (Nasso)

Mit Rabbinerstudentin Helene Braun

Die Paraschah dazu ist Nasso (Bemidbar 4.21-7.89)

Anmeldung bei Jacqueline

Freitag, den 4. Juni 2021, 18.30 Uhr -- Präsenzveranstaltung in der Gemeinde

 Kabbalat Schabbat (Schelach lecha)

mit Chasan Daniel Kempin (Frankfurt)

Diese Woche lesen wir die Parascha Schelach-lecha (Bemidbar 13.1 - 15.41)

Freitag, den 11. Juni 2021, 18.30 Uhr -- Online mit ZOOM, s.u.

 Kabbalat Schabbat (Korach)

mit Rabbinerin Jasmin Adriani

Diese Woche lesen wir die Parascha Korach (Bemidbar 16.1 - 18.32)

Anmeldung bei Jacqueline

 

Freitag, den 18. Juni 2021, 18.30 Uhr -- Präsenzveranstaltung in der Gemeinde

 Kabbalat Schabbat (Chukkat)

mit unserer Vorstitzenden Jacqueline Jürgenliemk

Diese Woche lesen wir die Parascha Chukkat (Bemidbar 19.1 - 22.1)

Freitag, den 25. Juni 2021, 18.30 Uhr -- Präsenzveranstaltung in der Gemeinde

 Kabbalat Schabbat (Balak)

mit Rabinnerstudentin Helene Braun

Für diese Woche lesen wir die Parascha Balak (Bemidbar 22.2 - 25.9)

für archivierte Nachrichten, →hier klicken

Andere Nachrichten

Bekanntmachungen

Unterschiedlich, s. Kalender

 Festjahr 2021 -- 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland

IM JAHR 2021 LEBEN JÜDINNEN*JUDEN NACHWEISLICH SEIT 1700 JAHREN AUF DEM GEBIET DES HEUTIGEN DEUTSCHLANDS.
Aus diesem bedeutenden Anlass haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wichtige Institutionen zusammengeschlossen, um dieses Ereignis unter der Leitung eines eigens gegründeten Vereins zu begehen.  
Unter dem Namen #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland werden bundesweit rund tausend Veranstaltungen ausgerichtet. Darunter Konzerte, Ausstellungen, Musik, ein Podcast, Video-Projekte, Theater, Filme … 
Ziel des Festjahres ist es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. 

Kalender

Donnerstag, den 27. Mai 2021 bis Dienstag, den 7. Dezember 2021 -- Unterschiedliche Veranstaltungen -- s. Text

 Veranstaltungen der liberalen jüdischen Gemeinden in Niedersachsen

Donnerstag, den 27. Mai 2021 um 19.00 via ZOOM: „Die Berufung am brennenden Dornbusch“, Gesprächsabend mit Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg und Hans-Georg Spangenberger, Liberale Jüdische Gemeinde Hameln

Donnerstag, den 24. Juni 2021 um 19.00 Uhr via ZOOM: „Der Tanz ums Goldene Kalb“, Gesprächsabend mit Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg und Hans-Georg Spangenberger, Liberale Jüdische Gemeinde Hameln

Sonntag, den 29. August um 15.00 Uhr im Garten der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover: „Musikfestival Le Chaim“ mit der Musikband Lechaim und weiteren jüdischen Musiker*innen, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover

Mittwoch, den 01.September 2021 um 17.00 Uhr im Stadtteilzentrum Wolfsburg: „Interaktiver Tanz-Workshop zu jüdischen Volkstänzen“ mit Larissa Schein, Liberale Jüdische Gemeinde Wolfsburg

Dienstag, den 14. September 2021 um 19.00 Uhr, Gemeindezentrum St. Augustinus, Vizelinstr.: „Schonzeit vorbei – über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus“, Lesung mit Juna Grossmann, Liberale Jüdische Gemeinde Hameln

Mittwoch, den 22. September 2021 um 18.00 Uhr, Synagoge LJGH: „Sukkot – jüdische Ethik und was Sukkot damit zu tun hat“ mit Alisa Bach, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover

Donnerstag, den 30. September 2021 um 19.00 Uhr, Synagoge Celle: „Einführung in die Grundsätze des Judentums“ mit Patrick Hahne, Liberale Jüdische Gemeinde Celle

Donnerstag, den 07. Oktober 2021 um 19.00 Uhr, Synagoge Bürenstr.: „Bertha Pappenheim – Soziale Arbeit aus jüdischer Perspektive“, Vortrag von Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg, Liberale Jüdische Gemeinde Hameln

Donnerstag, den 14. Oktober 2021 um 19.00 Uhr, Synagoge Celle: „Jüdisches Leben in Celle/ Niedersachsen“ mit Dorit Schleinitz, Liberale Jüdische Gemeinde Celle

Sonntag, den 17.Oktober 2021 um 16.00 Uhr: „Jüdische Geschichte und Kultur“, Vortrag mit musikalischem Konzert der Gruppe Simha, Liberale Jüdische Gemeinde Bad Pyrmont

Mittwoch, den 20. Oktober 2021 um 18.00 Uhr, Synagoge LJGH: „Jüdische Migrant*innen in Deutschland – Geschichten und Erfahrungen“ mit Yevgen Bruckmann, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover

Mittwoch, den 27. Oktober 2021 um 18.00 Uhr: „Die Grundsätze des Judentums im Kontext von Dialog- und Bildungsarbeit“ mit Rabbinerin Jasmin Andriani, Liberale Jüdische Gemeinde Wolfsburg

Donnerstag, den 28. Oktober 2021 um 19.00 Uhr, Synagoge Celle: „Vermittlung von Judentum und jüdischem Leben im Kontext Schule“ mit Dr. Rebecca Seidler, Liberale Jüdische Gemeinde Celle

Sonntag, den 07. November 2021 um 11.00 Uhr, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover: „Konzert mit Frühstücksbrunch zu Gunsten der WIZO“ mit dem Duo Levinsky und Budenstein, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover

Mittwoch, den 17. November 2021 um 18.00 Uhr, Israel Jacobson Bibliothek: „Antisemitismus heute und Handlungsmöglichkeiten für die Zivilgesellschaft“ mit Dr. Kay Schweigmann-Greve, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover

Sonntag, den 21.11.2021 um 18.00 Uhr: „Das Wunder von Chanukka im Lichte von 1700 Jahre jüdischer Diaspora“ mit Rabbinerin Jasmin Andriani und Kantor Daniel Kempin, Liberale Jüdische Gemeinde Göttingen

Sonntag, den 05. Dezember 2021 um 15.30 Uhr in der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover: „Konzert anlässlich Chanukka“ mit dem Asamblea Mediterranea, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover

Dienstag, den 07.12.2021 um 19.00 Uhr, Synagoge Bürenstr.: „Zeitreisen – Feste und Traditionen des jüdischen Jahres“, Vortrag von Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg, Liberale Jüdische Gemeinde Hameln

Draschot

Sonntag, den 16. Mai 2021 bis Montag, den 17. Mai 2021 -- Shawuoth

 Schawuot und Solidarität

von Rabbiner Drs Edward van Voolen, Abraham Geiger Kolleg, Universität Potsdam

Warum lesen wir an Schawuot die Megillat  Rut, die Rut-Rolle? Diese im ländlichen Milieu inszenierte Erzählung spielt in der Erntezeit – Chag haKatzir (Erntefest, Num 28,26) und Jom haBikurim (Tag der Erstlinge, Ex 23,16) – dies sind die alternativen Namen für Chag haSchawuot (Wochenfest, Dtn 16,10), das wir sieben Wochen lang (Schawuot) nach Pessach feiern.

Die folgende Aussage von Rut bewegt mich besonders: „Dränge mich [Rut] nicht länger, dich [Naomi] zu verlassen und zurückzugehen, von dir weg. Denn wohin du gehst, dahin werde auch ich gehen, und wo du übernachtest, da werde auch ich übernachten; dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da werde auch ich sterben, und dort will ich begraben werden. Der Ewiger ist mein Zeuge: Nur der Tod wird mich von dir trennen“ (Rut 1,16f).

Rut, eine nicht-jüdische moabitische Frau, solidarisiert sich nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer Schwiegermutter Naomi. Naomi lässt sich von ihren Worten überzeugen und beide entscheiden sich für einen gemeinsamen Lebensweg. Kurz darauf heiratet Rut Boas. Sie bekommen einen Sohn, der später Jischai zeugt, den Vater Davids, den Stammvater des uns verheißenen Messias. Ihre Aussage hat also große Konsequenzen!

Auffällig ist, dass Rut zuerst das Volk und erst danach den Gott ihrer Schwiegermutter erwähnt. Zuerst die praktische Solidarisierung, dann die theologische. Bis der Tod sie trennt. Würde meine Solidarität mit anderen so weit gehen? Könnte ich mich engagieren für eine arme Frau, die wegen Hungersnot aus ihrem Land geflüchtet ist und jetzt mit einer verwitweten Schwiegertochter mittellos nach Hause zurückkehrt?

Leben bedeutet, sich um andere Menschen zu kümmern. Erst danach kommt die Ideologie, die Theologie – so Rut. Oder kommt die Theorie zuerst, und trägt und motiviert unsere Entscheidungen? Mit diesem Spannungsfeld beschäftigt sich Schawuot: Wir lesen zwei zentrale Texte, Gottes prägende Zehn Worte und Ruts bewegende Aussagen. Im Buch Rut betrachtet eine Familie insbesondere die Verpflichtung ihren Mitgliedern gegenüber, die in Armut gefallen sind, als zentral. Zusätzlich spielt Erbschaft für Frauen eine Rolle. Und schließlich das Verhältnis zwischen Juden und anderen Völkern. Das Buch Rut bestreitet den Standpunkt, dass eine Ehe mit einer ausländischen Frau nicht erlaubt sei. Das sind große Themen, die uns noch immer beschäftigen.

Jeder Mensch steht jedes Jahr an Schawuot am Fuß des Berges Sinai und empfängt die Tora, die Weisung. In den vielen Krisen nach der Zerstörung des Tempels, in Zeiten der Verfolgung und von Epidemien wie der heutigen, sind die Worte der Tora aber nicht immer einfach hinzunehmen. Zu oft triumphiert das Böse. Ganz in der biblischen Tradition – wobei Abraham, Moses oder die Propheten regelmäßig mit Gott streiten, ob der Ewige sich denn an Seine eigenen Gesetze hält – entwickeln die Rabbiner das Konzept eines Dialogs, manchmal sogar eines Streitgesprächs: Wenn Gott schweigt, sprechen wir (im Gebet oder beim Studium), und Gott hört uns hoffentlich zu. Es ist unsere Aufgabe, die Schöpfung zu ergänzen, zu vollenden (Tikkun Olam).

Hungersnot, Flucht, Exil, sterbende Menschen ohne Nachkommen, Witwen und verwaiste Das ist auch ein Grund, weswegen das Buch Rut so gut zu Schawuot und zu unserer Zeit passt: Kinder, ohne Schutz. Rut, die kaum mehr eine Perspektive hatte, hat Naomi nicht im Stich gelassen. Sie hat sich mit Naomi solidarisiert und ihren Gott angenommen. Damals sind wir aus Ägypten befreit worden und haben am Sinai gestanden. Ist die Welt besser geworden, hat die Sklaverei aufgehört zu existieren? Ist Ungleichheit abgeschafft, sind Gier und Ausbeutung verschwunden? Wächst die Kluft zwischen reich und arm nicht vielmehr erschreckend stark? Die heutige Realität von Leiden und Unrecht steht in schroffem Kontrast zu „Gott schuf die Menschen nach Seinem Ebenbild, als Mann und Frau schuf Er sie“ (Gen 1,27), solange ethnische, sexuelle und religiöse Minderheiten, Farbige und Frauen diskriminiert werden. Das Buch Rut sagt zugespitzt, dass aus unfruchtbarem, blutgetränktem Boden neues Leben Vorfahre des verheißenen Messias. Kein Verlust oder Hunger kann die Hoffnung auf Befreiung entstehen und aus dem Stamme Jischais ein neuer Reis entspriessen kann: König David, der und Offenbarung zerstören – wie schwierig das auch zu erkennen sein mag, wenn man selbst in dieser Situation ist.

Rut macht uns klar, dass Liebe stärker ist als der Tod. Rut bedeutet, dass messianische Perspektiven geboren werden in einer Zeit, in der vieles zerstört ist. Die Aussage Ruts (in unserer Tradition als ihre freiwillige Aufnahme ins Judentum interpretiert) ermutigt mich jeden Tag, meine Liebe zum Judentum in Taten umzusetzen. Dann spüre ich, dass ich wieder am Sinai stehe, zusammen mit den Generationen vor mir, mit den Toten und Ermordeten sowie mit den Lebenden, die sich nach Hoffnung sehnen, und mit den Ungeborenen, für die ich die Welt jetzt besser gestalten möchte. Rut bewegt mich bis heute ganz besonders.

--Edward van Voolen