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Herzlich Willkommen auf den Webseiten der liberalen Jüdischen Gemeinde Göttingen!

Hier finden Sie Informationen und Bilder zu unserem aktuellen religiösen, sozialen, kulturellen und politischen Leben, zur Geschichte der Gemeinde und ihrer Gebäude und zu unserem Friedhof. Wir berichten regelmäßig über wichtige Ereignisse, Feste und unsere interreligiösen wie interkulturellen Kontakte. Im Archiv finden Sie Hinweise auf Veröffentlichungen und Presseartikel, u.a. zum Thema Antisemitismus.

Unsere G'ttesdienste und shiurim finden in Präsenz statt, wenn die Coronaregelungen dies erlauben. Auch dann werden die Veranstaltungen z.T. als "Hybrid-Veranstaltungen" gehalten, d.h. in Präsenz und über ZOOM.

Aktuelle Draschot (Predigten) der Rabbiner_innen finden Sie auf dieser Seite. Archivierte Draschot sind →hier.

andere Veranstalter

Donnerstag, den 20. Januar 2022, 19.30 Uhr bis Donnerstag, den 24. Februar 2022, 19 Uhr -- Villa Seligmann, Hohenzollernstraße 39, Hannover 30161

 10 Jahre Haus der jüdischen Musik • Willkommen im neuen Jahr der Villa Seligmann! -- Mehrere Termine



Zum Abspielen des Videos bitte darauf klicken!

10 Jahre Wiedereröffnung Villa Seligmann

Liebe Freundinnen und Freunde der Villa Seligmann,
verehrte Damen und Herren,

in der Hoffnung, dass Sie im neuen Jahr gut und sicher angekommen sind, begrüße ich
Sie auch im Namen unserer Vorstände ganz herzlich im Jubiläumsjahr der Villa
Seligmann!

Am 17. Januar 2012 wurde die ehemalige Familienresidenz von Siegmund und Johanna Seligmann nach aufwändiger Restaurierung in historisch wieder hergestelltem Glanz wiedereröffnet und als Stätte für die Aufführung, Erforschung und Dokumentation der
jüdischen Musik feierlich eingeweiht. Bis heute ist das Haus ein Singulär in der Kultur-landschaft unseres Landes. Welch ein freudiger Anlass zum ausgiebigen Feiern, wäre es nicht die Pandemie mit ihren Unwägbarkeiten! Das Gebot der Vorsicht und der Verantwortung füreinander bestimmt weiterhin unseren Alltag. Doch die guten
Erfahrungen der vergangenen Monate und die strengen Hygienevorschriften stützen uns bei der Planung und Durchführung unserer Veranstaltungen. Wir fangen das Jahr mit Mut und Zuversicht an. Wie ein goldener Faden wird sich das zehnjährige Jubiläum durch das Jahresprogramm ziehen. Dabei dürfte es das eine oder das andere Extra geben. 
Seien Sie gespannt 
auf Überraschungen!

In diesem Newsletter informiere ich Sie über das Programm im Januar und Februar.
Darunter sind zwei CD-Präsentationen, ein Konzert in der Galerie Herrenhausen sowie eine musikalische Lesung zum Jahrestag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Vom spanischen "Siglo de Oro" bis zur russischen Moderne fliegen wir in die Welt der Kunstmusik aus. Mit sephardischen Weisen und israelischen Gesängen suchen wir weiter nach dem Ursprung der jüdischen Musik und lassen uns von deren Verwandlungen faszinieren.

Seien Sie mit dabei! Treten Sie ein!


Herzlich Ihr
Eliah Sakakushev-von Bismarck
Direktor der Villa Seligmann

 
Bild: Silvia Mao
JUDEO ALLA TURCA

Do. 20. Januar 2022, 19.30 Uhr | Galerie Herrenhausen

Musikalische Reise in das 16. Jahrhundert Südeuropas und des Orients mit Alon Sariel, Tehila Nini Goldstein und acht weiteren Instrumentalisten.
Tanz: Daniela Niemitz

 
Karten (2G plus)
 
© Wolfgang Alexander Schmidt
WIE NEBELSCHWADEN IM WIND

Mi. 26. Januar 2022, 19 Uhr | Villa Seligmann

Musikalische Lesung zum 77. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz und zur Einstimmung auf den internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Corinna Luedtke, Schriftstellerin
Eliah Sakakushev-von Bismarck, Cello
Grußwort: Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover

 
Anmeldungen (2G plus)
 
Bild: Nikolaj Lund
HERITAGE - ERBSCHAFTEN

Do. 10. Februar 2022, 19 Uhr | Villa Seligmann

Ungehörte Kapitel aus der jüngeren Musikgeschichte Russlands
Kammerkonzert und CD-Präsentation 

Fedor Rudin, Violine
Boris Kusnezow, Klavier

 
Karten (2G plus)
 
Bild: Asaf Lewkowitz
DIE DREI KANTOREN

Do. 24. Februar 2022, 19 Uhr | Villa Seligmann

In frischer Aufmachung begeben sich die drei Sänger auf der Suche nach Gott in die Welt der israelischen Musik.

Kantorenkonzert und CD-Präsentation

Tal Koch, Tenor
Hemi Levison, Bariton
Kantor Assaf Levitin, Bass

 
Karten (2G plus)
 
NEUES AUS UNSERER ORGANISATION
Wir beglückwünschen den neuen Vorstandsvorsitzenden der Siegmund Seligmann Stiftung Herrn Dr. Reinhard Geck zur Wahl durch das Stiftungskuratorium im November 2021. Herr Dr. Geck ist Rechtsanwalt und Steuerberater. Er ist langjähriges
Mitglied der Siegmund Seligmann Gesellschaft und leidenschaftlicher Musikliebhaber.
Dr. Geck löst Wilhelm Zeller an der Spitze der Stiftung und auch als stellv. Vorsitzender der Gesellschaft ab.

Herrn Wilhelm Zeller danken wir herzlich für die bisherige Arbeit im Vorstand der Stiftung und Gesellschaft, wünschen ihm alles erdenklich Gute für die Zukunft und freuen uns, ihn als Mitglied der Gesellschaft weiterhin an unserer Seite zu wissen.

Ebenfalls beglückwünschen wir Herrn Robert Cholewa für seine Wiederwahl als stellv. Vorstandsvorsitzender sowie Herrn RA Michael Wieck für seine Wiederwahl als Schatzmeister der Siegmund Seligmann Stiftung.

Zum Jahresbeginn begrüßt die Siegmund Seligmann Gesellschaft drei neue Mitglieder:
Andrea Rey-Suter aus der Schweiz, Moritz Fingerle aus München und Katja Flöge aus Hannover. Wir danken unseren neuen Mitgliedern für die Unterstützung und heißen sie herzlich willkommen im Kreis unserer Förderer.

Ab dem 1. Februar bekommt die Geschäftsführung der Villa Seligmann Verstärkung und ein neues Gesicht! Wir begrüßen herzlich unsere neue Mitarbeiterin Frau Maria Dubovaya, die den Fachbereich Marketing - digitale Medien - Pressearbeit in Zukunft betreuen wird.
 
Flashback 2021: Marina Baranova in "Bilder einer anderen Ausstellung" am 30. Dezember
Bild: Sonja Völkner
 
 
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Unsere Anschrift ist:
Siegmund Seligmann Gesellschaft e.V.
Villa Seligmann
Hohenzollernstraße 39
Hannover 30161
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Donnerstag, den 27. Januar 2022, 19.30 Uhr -- Altes Rathaus, Markt 9, 37073 Göttingen

 Irgendjemand musste die Täter ja bestrafen -- Vortrag zum neuen Buch

von Achim Doerfer

Achim Doerfer ist stell­vertretender Vorstand der Jüdischen Gemeinde Göttingen und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammen­arbeit Göttingen

Veranstaltet vom Bündnis zum Gedenken an die Opfer des National­sozialismus

Aufgrund der begrenzten Anzahl von Sitz­plätzen ist eine Anmeldung erforderlich:
info@gcjz-goettingen.de
Tel: 0551 - 205 47 46

Infos zum Buch beim Verlag

Juden, folgt man der offiziellen Erinnerungs­kultur, sind Opfer. Die Bilder dazu, schwarz-weiß: verhärmte Gestalten, uns fremd. Produkt nicht jüdischer Selbst­sicht, sondern oft von noch heute wirkender NS-Propaganda.

Ist das die ganze Wahr­heit? Nein. Juden und Jüdinnen wehrten sich machtvoll. Im Wider­stand durch Partisanen, in Getto und Konzentrations­lager, in vielen Ländern Europas. In den Armeen der Alliierten. Trotz Verfolgung von zwei Dritteln der Jüdischen Welt­bevölkerung kämpfte etwa ein Zehntel gegen NS-Deutschland. Dazu Vergeltung: Sie verfolgten vor und nach 1945 NS-Täter und planten gar Taten gegen die Deutschen insgesamt.

Achim Doerfer will mit der erinnerungs­kulturellen Schief­lage aufräumen. In seinem Buch Irgend­jemand musste die Täter ja bestrafen hat er eine umfassende Analyse und ein Plädoyer dazu vorgelegt. Er wird uns Kern­thesen präsentieren und sich Fragen stellen.

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 Irgendjemand mußte die Täter ja bestrafen -- Interviews zum neuen Buch

von Achim Doerfer

Interviews zu seinem neuen Buch:

Zum Festjahr1700 Jahre jüdischen Lebens ein Gespräch mit Achim Doerfer,  Autor und Anwalt. Einerseits freue er sich, dass im Festjahr "1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" auch viele positive Aspekte betont würden, sagte der Autor im Dlf. Doch aufgrund von Pogromen und Vertreibungen habe es die „Kontinuität, die da hergestellt wird“, nicht gegeben, so Doerfer.

Die Interviews kann man hier hören:
 

https://www.deutschlandfunk.de/1700-jahre-juedischen-lebens-gespraech-mit-achim-doerfer-rabbi-autor-anwalt-dlf-beb124d5-100.html (10 Minuten)

„Schabbat Schalom“ vom 5. November 2021 - Achim Doerfer im Interview mit NDR Info (10 Minuten)

Ein längeres, 1 Stunde, 10 Minuten
Verdrängte Rachegefühle — Matthias Bertsch im Gespräch mit dem deutsch-jüdischen Rechtsanwalt Achim Doerfer, rbb Kultur